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Ich habe mit 16 Jahren meine Ausbildung zum Schweißer begonnen – damals war das noch ein klassischer Lehrberuf. Technik und Metall haben mich schon früh interessiert. 2001 habe ich dann bei Graepel in Seehausen als Schweißer angefangen. Das war keine einfache Zeit: In der Region lag die Arbeitslosigkeit bei rund 20 Prozent. Mein erster Vertrag war befristet und wurde zunächst nicht verlängert. Ich erinnere mich noch gut daran. Doch nur einen Monat später bekam ich einen Anruf: Graepel holte mich zurück.

Rückblickend war das ein wichtiger Moment für mich. Ich habe damals beschlossen, meine Entwicklung stärker selbst in die Hand zu nehmen. Neben der Arbeit habe ich eine Weiterbildung zum Schweißfachmann gemacht – ein halbes Jahr lang, an den Wochenenden. Freitags konnte ich dadurch keine Spätschicht mehr übernehmen. Graepel hat mir das ermöglicht und mich dabei unterstützt.

„Ich habe hier viele Chancen bekommen. Aber am Ende gehört immer beides dazu: ein Unternehmen, das Vertrauen gibt – und der eigene Wille, etwas daraus zu machen.“

Enrico Günther
Leiter Qualitätsmanagement, Graepel Seehausen

Nach dieser Weiterbildung ergaben sich neue Perspektiven. Im Unternehmen kam die Frage auf, ob ich mir vorstellen könnte, Schweißfachingenieur zu werden. Dafür brauchte ich allerdings zunächst ein technisches Studium. Also habe ich ein Fernstudium im Maschinenbau an der HTW Berlin begonnen. Fünf Jahre lang habe ich Arbeit, Studium und Familie miteinander organisiert – mit Präsenzzeiten am Freitag und Samstag sowie zusätzlichen Studienwochen. Meine Diplomarbeit habe ich in Abstimmung mit Graepel geschrieben, mit einem Thema aus der Praxis.

Direkt danach folgte die Ausbildung zum Schweißfachingenieur in Halle. Der Zeitpunkt war fast symbolisch: Am Tag, an dem ich meine Weiterbildung abgeschlossen habe, hatte mein Vorgänger seinen letzten Arbeitstag. Ich bin also direkt in die Verantwortung hineingewachsen.

Heute leite ich das Qualitätsmanagement am Standort Seehausen. Außerdem bin ich Umweltmanagementbeauftragter und stellvertretende Schweißaufsicht. Seit 2017 verantworte ich den Qualitätsbereich und arbeite zusätzlich im Nachhaltigkeitsteam mit. Auch die Ausbildung von jungen Kolleginnen und Kollegen ist mir wichtig.

Wenn ich heute auf meinen Weg zurückblicke, bin ich Graepel dankbar für die Möglichkeiten, die ich hier bekommen habe. Das Unternehmen hat immer Wege gefunden, mich zu fördern und mir Vertrauen zu geben. Gleichzeitig glaube ich, dass es ohne den eigenen Antrieb nicht funktioniert. Man muss den Willen haben, sich weiterzuentwickeln und Veränderungen anzunehmen.

Mein Weg vom Schweißer zum Leiter Qualitätsmanagement war kein gerader – aber einer, den ich hier gehen konnte.

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