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Lüftungsgitter erfüllen im Fahrzeugbereich zwei Kernaufgaben: Schutz und Kühlung durch Frischluftzufuhr Gleichzeitig prägen sie maßgeblich das Erscheinungsbild eines Fahrzeugs. Als Kühlergrill gestalten sie das markante Frontdesign und schützen die Motorentechnik vor Verschmutzung – bei gleichzeitig kontrollierter Luftzirkulation. Perforierte Gitter in Seiten- und Heckbereichen unterstützen den Abfluss heißer Luft und setzen zusätzliche gestalterische Akzente.

Unsere Lösungen für Lüftungsgitter

  • Landmaschinen
  • Baumaschinen
  • Busse
  • LKW
  • PKW

Entwicklungskompetenz

Graepel entwickelt und fertigt Lüftungsgitter aus perforiertem Metall mit hohem Luftdurchlass – je nach Auslegung mit bis zu 80–85 % freiem Querschnitt. Die Auslegung erfolgt anwendungsspezifisch und verbindet konstruktive, werkstofftechnische und fertigungstechnische Anforderungen in einem integrierten Entwicklungsprozess.

Bionisch inspirierte Wabenstrukturen und 3D-Umformtechniken ermöglichen eine hohe Durchströmung bei gleichzeitig stabiler Bauteilstruktur. In der Konstruktion werden Designvorgaben, Luftdurchlass, Stabilität, Hochtemperaturbeständigkeit und Schutzfunktion systematisch aufeinander abgestimmt. Ziel ist ein funktionsgerechtes Bauteil, das unter realen Einsatzbedingungen dauerhaft zuverlässig arbeitet.

Hierbei werden die Herstellungskonzepte von Kleinserien bis Großserien auf höchsten automotive Qualitätsstandard individuell auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt. Die Graepel In-House Möglichkeiten umfassen einen eigenen Werkzeugbau, ein breites Spektrum an Fügemöglichkeiten wie Aluminiumbolzenschweißen und Clinchen sowie Laserstrahl- und Punktschweißen.
Mit vollsteuerbaren Lochwerkzeugen ermöglicht Graepel höchste Designfreiheit für individuelle Lochfelder und ungelochte Bereiche, optimal vereint für Designfreiheit und Wirtschaftlichkeit.


Luftdurchlass und Kühlleistung schaffen Leistung und Effizienz

Eine zuverlässige Kühlung ist Voraussetzung dafür, dass Motoren wirtschaftlich und dauerhaft unter hoher Belastung laufen können. Perforierte Lüftungsgitter ermöglichen über einen hohen freien Querschnitt einen definierten und reproduzierbaren Luftvolumenstrom.

Durch die gezielte Wahl geeigneter Lochmuster wird der Luftdurchlass optimiert, ohne die strukturelle Integrität des Bauteils zu beeinträchtigen. So wird eine gleichmäßige Anströmung von Kühlern und Motoren erreicht. Thermische Spitzenbelastungen können reduziert und die Betriebssicherheit unterstützt werden.

Schutzfunktion bei gleichzeitiger Durchströmung

Lüftungsgitter übernehmen neben der Belüftung auch eine mechanische Schutzfunktion. Sie verhindern das Eindringen von Schmutz, Staub, Insekten oder kleinen Fremdkörpern in empfindliche Bauteilbereiche.

Die Auslegung des Lochdurchmessers erfolgt dabei in Abwägung zwischen hohem Luftdurchlass und ausreichender Schutzwirkung. Größere Perforationen erhöhen den freien Querschnitt, verringern jedoch die Barrierewirkung. Kleinere Lochungen verbessern den Schutz, erhöhen jedoch den Strömungswiderstand. Entscheidend ist eine anwendungsspezifische Abstimmung von Lochgröße, Stegbreite und freiem Querschnitt.

Thermische und mechanische Anforderungen

Lüftungsgitter sind häufig hohen Temperaturen, Vibrationen und dynamischen Belastungen ausgesetzt. Werkstoffwahl (Stahl, Aluminium oder Edelstahl), Blechdicke, Stegbreite und Umformgrad werden so ausgelegt, dass ausreichende Steifigkeit gewährleistet ist, thermisch bedingte Verformungen beherrscht werden und der definierte Luftdurchlass dauerhaft erhalten bleibt.

Beschichtung und Material

Beschichtungen wie KTL oder Pulverbeschichtung dienen dem Korrosionsschutz. Bei fein perforierten Strukturen ist die Schichtdicke konstruktiv zu berücksichtigen, da sie den effektiven Lochquerschnitt geringfügig beeinflussen kann.

Werkstoff und Blechdicke bestimmen Lochfeinheit, Stegbreitenverhältnis, Gratbildung und Umformbarkeit. Eine abgestimmte Werkzeug- und Prozessauslegung ist daher Voraussetzung für gleichbleibende Bauteilqualität.

Mit Graepel DuraVent bietet Graepel ein selbstentwickeltes Verfahren für Lüftungsgitter an, das hohen Luftdurchlass mit einem besonders widerstandsfähigen Korrosionsschutz verbindet. Charakteristisch ist die gleichmäßige Beschichtung auch an den Schnittkanten des Lochblechs. Dadurch wird die Korrosionsanfälligkeit an diesen konstruktiv sensiblen Bereichen deutlich reduziert.

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