Oberflächentechnik für höchste Anforderungen
Prägung und Umformung definieren Funktion und Geometrie der gefertigten Lochbleche. Die Oberflächentechnik folgt als eigenständiger Produktionsschritt und schützt diese Produkte dauerhaft.
KTL und Pulverbeschichtung werden gezielt auf Lochbild, Material und Kantenqualität abgestimmt. So entsteht ein belastbarer Korrosionsschutz, der die technische Qualität der Lochbleche und Blechteile langfristig erhält und zugleich veredelt.
Als Hersteller von Lochblech und Blechteilen deckt Graepel alle Prozessstufen im eigenen Werk ab – bis zur beschichteten Serienkomponente. Für Sie bedeutet das eine durchgängige Fertigung mit klarer technischer Verantwortung.
Verfahren der Oberflächentechnik
Kathodische Tauchlackierung (KTL)
Die KTL-Beschichtung eignet sich ideal für Bauteile mit komplexen Geometrien, Prägungen und Lochbildern.
Vorteile:
- gleichmäßige Schichtdicke, auch an Kanten
- hervorragender Korrosionsschutz
- ideal für fein gelochte Strukturen
- optimale Haftgrundlage für zusätzliche Pulverbeschichtung
Der Prozess beginnt mit einer mehrstufigen Reinigung und einer Nanokonversionsschicht, bevor das Bauteil in die Lacklösung eintaucht und eingebrannt wird.
Pulverbeschichtung
Bei Bedarf ergänzt Graepel die KTL-Schicht durch eine Pulverbeschichtung für zusätzliche Belastbarkeit oder designorientierte Oberflächen.
Vorteile:
- kratz- und stoßfeste Oberfläche
- hohe chemische Beständigkeit
- brillante Optik und gleichmäßiger Farbauftrag
- ideal für optisch sichtbare Bauteile
Nachhaltige Beschichtungsverfahren
Graepel investiert kontinuierlich in umweltfreundliche Oberflächentechnik.
- Moderne Membranfiltration reduziert Wasserverbrauch um bis zu 50 %
- Pulverlackrecycling verhindert Materialverluste
- Optimierte Lackrezepturen
- Energiesparende Ofen- und Prozesssteuerungen
So entstehen Beschichtungen, die nicht nur leistungsstark, sondern auch ressourcenschonend sind – besonders wichtig für OEMs im Fahrzeugbau, der Landtechnik und im industriellen Anlagenbau.
Qualitätssicherung – geprüft im eigenen Labor
Alle Beschichtungen werden in Graepels eigenem Labor getestet, u. a. durch:
- Salzsprühnebeltests
- Korrosionstests
- Schichtdickenmessungen
- Haftfestigkeitsprüfungen
Strenge Qualitätskontrollen stellen sicher, dass Funktion, Schutz und Optik den Anforderungen internationaler Kunden entsprechen. Die enge Verzahnung aus Fertigung, Oberfläche und Qualitätslabor ermöglicht haftungs- und funktionssichere Serienproduktion.
Erfolgsgeschichten
“Statement Entwicklung in der OT in den letzten Jahre ,,,,.”
Jan Hiltermann
Leiter Oberflächentechnik, Graepel
FAQ
Graepel nutzt Kathodische Tauchlackierung (KTL) und Pulverbeschichtung – ideal für komplexe Geometrien, Lochbleche und geprägte Strukturen.
Durch optimierte Lackrezepturen, Nanokonversionsschichten, präzise Prozessführung und ein eigenes Qualitätslabor mit Salzsprüh- und Korrosionstests.
Membranfiltration reduziert Wasserverbrauch, Pulverlack wird recycelt, und energieeffiziente Anlagen minimieren Ressourcenbedarf.
Ja. KTL und Pulverbeschichtung sind speziell für komplexe Lochbilder entwickelt und sorgen für gleichmäßige Schichtbildung auch an Kanten und Prägungen.